Familienaufstellungen

Systemaufstellungen

Traumaaufstellungen

Organisationsaufstellungen

 

Was sind Familienaufstellungen?

 

Familienaufstellungen sind eine Methode, die es möglich macht, Beziehungen zwischen Familienmitgliedern (sowohl Lebenden als auch Verstorbenen) sichtbar zu machen und sie in Frieden zu bringen.

In kurzer Zeit ist es möglich, tiefe Einsichten in ein Familiensystem zu erhalten und die Liebe wieder zum Fließen zu bringen.

Als Mitglieder einer Familie sind wir eingebunden in deren Schicksalsgemeinschaft. Traumata wirken noch in die dritte und vierte Generation, zugefügtes Unrecht und erlittenes Leid wirkt durch die Generationen weiter.

In blinder Liebe versuchen Nachgeborene vergeblich wieder gut zu machen, was ihre Vorfahren zugefügt oder erlitten haben und führen so ein Leben, das nicht ihres ist. Sie sind nicht frei, ihr Eigenes zu leben und ihr Glück zu finden.

Eine körperliche oder seelische Erkrankung kann manchmal der Versuch einer Wiedergutmachung sein. Aber die Nachgeborenen können den Vorfahren nichts abnehmen. Erwachsene Liebe lässt die Verantwortung für zugefügtes Unrecht bei den Tätern und achtet die Opfer in ihrer Würde. Erwachsene Liebe achtet das Schicksal der Vorfahren und bittet sie um ihren Segen.

Aufstellungen können auch bei persönlichen Traumata  (z.b. längere Trennung von der Mutter als Kleinkind, Gewalterfahrungen) eine Hilfe sein. Da kann eine unterbrochene Hinbewegung zu Mutter ins Fließen kommen, der traumatisierte Anteil der Klienten  integriert und so einem erfüllten Leben wieder die Tür geöffnet werden.

So genannte „schwierige“ Kinder zeigen durch ihr Verhalten. dass etwas im Familiensystem in Unordnung ist. Eltern tun gut daran, die Signale ihrer Kinder ernst zu nehmen und sich auf den Weg zu machen. Sinnvoll ist es, wenn die Eltern zu den Aufstellungen kommen und so die Kinder bereits ein erstes Mal entlasten. Wenn Kinder Symptome zeigen ist es die Aufgabe der Eltern hinzuschauen.

 

Wie geht eine Aufstellung vor sich?

 

Der Klient/die Klientin schildert in einem einleitenden Gespräch seine/ihre Situation und formuliert sein/ihr Anliegen, den Auftrag an die Leitende Person. Hilfreich ist dabei die Frage:“Wie ist es, wenn es gelöst ist?“ Das Anliegen wird schriftlich festgehalten und dient während der gesamten Aufstellung als Wegweiser.

Dann wählt der Klient/die Klientin eine Person aus der Gruppe für sich selbst als Stellvertreter (Stellv.) aus und führt sie an den Platz im Raum, der sich für den Klienten als richtig anfühlt. Weiter Stellv. werden dazugestellt z.B. für die Eltern, Großeltern, Kinder usw. Bei Symptomaufstellungen werden auch Stellv. für das jeweilige Symptom  aufgestellt z.B. Rückenschmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw.

Die leitende Person fragt die Stellv. wie und was sie spüren. Durch Verändern der Positionen der Stellv. und evtl. durch Dazustellen weiterer „vergessener“ Familienmitglieder wird Schritt für Schritt auf die Lösung hingearbeitet.

Gegen Ende kann der Klient/die Klientin auch selbst den Platz in der eigenen Aufstellung einnehmen, um so die Lösung im eigenen Körper zu spüren. Manchmal lässt die leitende Person den Klienten, die Klientin noch einen oder mehrere Sätze zu den Familienmitgliedern sagen, um die Wirkung noch zu vertiefen.

 

 

Mag. Andreas Röck und Mag. Franziska Grünfelder Röck

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